Monthly Archives: August 2015

Herd in der Küche: Gas vs klassiches Ceranfeld vs Induktionsherd

Noch so ein Thema, bei dem sich die Geister scheiden: Die Herdart.

Meine Eltern hatten früher die allseits bekannten dunkelgrauen runden Herdplatten an denen sich meine Mama immer dusselig geschruppt hat. Aus Neugier habe ich mal auf so ein glühend heißes Teil drauf gepackt. Das war weder für mich noch meine Eltern ein freudiges Ereignis.

Aus diesem Grund kommt für uns ein klassisches Ceranfeld auch nicht in Frage. Die Restwärme ist erstens in der Regel reine Energieverschwendung und zweitens unnötig gefährlich. Zugegebenermaßen sind diese Kochfelder schon für relativ wenig Geld zu haben. Bei uns wird es auf jeden Fall eine fertige Kombination aus Herdplatte und Ofen.

Einen Gasherd finde ich da schon weitaus schöner. Wir haben einen Gasanschluss im Haus liegen. So eine Herdplatte ist sofort richtig heiß. Und die Restwärme kann man auch vernachlässigen. Ein wenig mulmig ist mir bei einem Gasherd doch zu Mute. Einerseits habe ich Angst dass mal irgendwas undicht wird und wir ins Fernsehen kommen, weil unser haus explodiert ist. Andererseits weiß ich auch nicht wie das mit einem Gasherd aussieht, wenn wir uns eine Rückwand aus Glas einbauen wollen. Hält die das aus? Einen gasbetriebenen Ofen möchte ich jedenfalls nicht haben.

gasherd

Bleibt zum Schluss noch Induktion.Wenn ich das richtig verstanden habe, erkennen moderne Induktionskochfelder automatisch die Größe des Topfes der Pfanne. Die Wärme wird direkt im Kochgefäß erzeugt, das Kochfeld selber soll nur warm, aber nicht heiß werden. Das macht das Saubermachen wohl um einiges einfacher. In Foren habe ich gelesen dass diese Kochfelder mitunter ein unangenehmes „Sirren“ von sich geben – was mich noch ein wenig zweifeln lässt. Außerdem müssen wir uns wie es aussieht ein komplett neues Kochgeschirr zulegen – unser Edelstahlset von Fissler ist leider nicht für Induktionsherde geeignet. Auch die gute alte Bialetti Moka Express kann ich dann nicht mehr gebrauchen.

Also entweder Gas oder Induktion. Ich frag mal meine Freundin Anke, ob ich Ihr auf Ihrem Induktionsherd was kochen darf, dann kann ich mir auch besagtes „Sirren“ direkt mal anhören.

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Arbeitsplatte in der Küche – die Qual der Wahl

Momentan stehen wir vor der Wahl, welche Arbeitsplatte es denn für unsere neue Küche werden soll. Das Angebot und die Preisspannen sind nahezu grenzenlos, deshalb werde ich mal hier niederschreiben, was mir so untergekommen ist.

Die Arbeitsplatte in der Küche ist ohne Zweifel eines der Teile, welche am meisten beansprucht werden. Sei es dass mal ein heißer Topf abgestellt wird, oder man gerade kein Schneidbrett zur Hand hat. Das Teil muss schon einiges aushalten.

Arbeitsplatten gibt es im Baumarkt und im Netz ab ungefähr 10,- € pro Laufmeter. Dort werden Materialien wie Holz und Marmor nachgebildet, in Wirklichkeit sind diese Platten aber aus Kunststoff.Ich bin zwar kein Fachmann, aber ehrlich gesagt traue ich diesen Platten nicht besonders viel zu. Außerdem will ich kein Plastik-Monster in unserer Küche haben.

arbeitsplatte

Die nächsthöhere Kategorie verwendet Materialien aus Pressspan oder sonstigen zusammengematschten mehr oder weniger natürlichen Fasern, die dann entweder mit einem Furnier oder einem Dekort aus Kunststoff versehen sind. Solche Platten sind ab circa 17 € pro Meter zu haben. Auch das ist nichts für uns. Lieber einmal mehr Geld ausgeben und dann was fürs Leben haben.

Küchenarbeitsplatten aus Massivholz gibt es schon relativ günstig beim Skandinavier um die Ecke. Günstig heißt hier ungefähr 30 – 40 € per Meter, je nachdem welches Holz in welcher Dicke man wählt. Wir haben uns einige dieser Platten im blauen Möbelhaus angeschaut. Nußbaum hat mir persönlich gefallen, war aber noch nicht das Maß aller Dinge für uns. meinem Mann war es auch zu „braun“. Dürfte bei Holz meistens so sein, deshalb haben wir uns weiter umgeschaut.

Die allwissende Müllhalde im Netz hat uns dann erzählt, dass es auch Arbeitsplatten aus Glas gibt. Typischerweise in dern Stärken 8, 10 und 12 mm. Diese gehen bei ungefähr 70 € los. Das tolle ist, dass diese Platten mit dem Kochfeld (Induktionsherd mit Glaskeramik) eine Einheit ergeben. Angeblich sollen diese Platten auch einiges aushalten, aber ich habe keine Lust die Platte jeden Tag zu polieren, weil wieder alles voller Fingertapsen ist. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass so eine Platte gegen Stöße doch nicht so unempfindlich ist.

Dann gäbe es da zum Schluss noch Platten aus Stein, wobei hier noch mal zwischen Naturstein und Mineralwerkstoff zu unterscheiden ist. Unterschied: Das eine ist natürlich, das andere ein künstlicher Verbundwerkstoff. Die Preise variieren hier zwischen 39 und 300 € pro Meter, je nachdem was man haben möchte. Insbesondere die Ausschnitte für Herd und Spüle schlagen mit einem üppigen Aufpreis zu Buche. In Sachen Stabilität und Langlebigkeit haben uns diese Arbeitsplatten überzeugt. Ich denke das wir uns für eine fast schwarze, polierte Platte entscheiden werden. Das passt dann recht gut zu den wißen Möbeln und der Küchenrückwand, wo wir uns noch ein Motiv aussuchen müssen.

 

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Fliesenspiegel für die Küche

Wir haben uns dazu entschieden unsere Küche zu renovieren. Unsere Arbeitsplatte hat schon diverse Macken und auch hier und da haben etwas zu heiße Pfannen und Töpfe ihre Spuren hinterlassen. Unser Sohn hat vorletztes Jahr die Scharniere des Küchenschranks aus der Verankerung gerissen, die mein Mann dann notdürftig zusammen geflickt hat. Kurzum: Es wird Zeit für etwas Neues.

Die neue Küche soll mindestens 15 Jahre im Einsatz sein und wir sind uns wenigstens schon über die Farbe einig: Eisbärweiß! Dieser Begriff hat bei einigen Küchenbauern für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. Scheinbar haben die noch nie einen Eisbären gesehen. Gemeint ist von uns ein sehr, sehr heller Beige-Ton. Über die Möbel werde ich in einem anderen Beitrag noch mal etwas ausführlicher berichten.

Worüber ich eigentlich schreiben wollte, ist die Wand die Sich hinter der Arbeitsplatte befindet. Dort befindet sich nämlich Fliesen, die vielleicht mal vor 25 Jahren modern waren, denn genau so alt ist unser Haus. Größtenteils weiß sind ab und zu irgendwelche blauen Ornamente in den Fliesenspiegel eingearbeitet. Das gibt der ganzen Küche einen leicht bajuwarischen Touch. Daran habe ich mich definitiv satt gesehen. Wir überlegen im Augenblick, ob wir den Austausch der Küchenfliesen selber vornehmen werden, oder einen professionellen Fliesenleger beauftragen sollen. Ich schwanke noch zwischen einem weißen Fliesenspiegel mit eingearbeiteter Bordüre und Mosaikfliesen in hellen zueinander passenden Farbtönen. Was auch noch denkbar wäre, wäre eine Rückwand aus Glas. Das hätte den Vorteil, dass wir die alten Fliesen nicht mühsam entfernen müssen. Auf dieser Seite gibt es ein paar schöne Motive, die ich ganz hübsch finde. Muss ich wohl noch mal mit meinem Schatz drüber sprechen…

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